Neues aus dem Storchennest

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02.06.2014       Am Freitag wurden wieder die Jungstörche in Görsbach und Windehausen von Andreas Gödecke beringt. In Görsbach bekommen die Jungen Störche nicht nur ein Ring, sondern sie werden auch auf den Namen der jeweiligen Paten getauft. In diesem Jahr übernimmt Marlen Rzehak für den Storch mit der Nummer HK 234 und Sophie Bechert für den Storch mit der Nummer HK 235 die Patenschaft. In Windehausen wurden drei Störche beringt, dort wurden die Nummern HK 233, HK 236 und HK 237 vergeben. Wollen wir hoffen, dass alle ein langes Leben haben und sie vielleicht auf Ihren Zug in den Süden oder als Brutvogel wieder gefunden werden. Auch das neue Storchennest in Auleben auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Betriebes haben Andreas Gödecke und ich etwas näher angeschaut. Mit den Steiger sind wir neben den Schornstein auf dem sich das Nest befindet 30 Meter in die Höhe gefahren. Von dort aus konnten wir noch lange nicht in das Nest schauen, da der Schornstein schätzungsweise 45 Meter hoch ist, aber durch das Verhalten der Altstörche gehen wir davon aus, dass auch dort Eier im Nest sind die bebrütet werden. Da sich in diesem Jahr bei uns sehr viele Störche aufhalten, haben wir mit dem Chef der Auleber Tierproduktion noch ein Nistplatz eingerichtet. Auf einen zweiten Schornstein, der ca. 15 Meter hoch ist haben wir ein Wagenrad aufgelegt und mit Ästen, Stroh und Heu eine Nistunterlage vorgebaut.  All diese Arbeiten wären ohne Hub Steiger nicht möglich, deshalb möchte ich mich bei Christian Trossler aus Nordhausen/ OT Sundhausen bedanken der uns diesen gerne und kostenlos zur Verfügung gestellt hat……  

 

Auleben

 

 

Auleben

 

29.05.2014

Leider sind von den fünf geschlüpften Jungstörchen nur noch zwei am Leben. Obwohl es für den kleinsten gar nicht mal so schlecht aussah, lag er am Montagvormittag plötzlich tot auf den Hof. Ich gehe mal davon aus, weil wir bis zu diesem Zeitpunkt sehr warmes und trockenes Wetter hatten, das die Altstörche nicht genügend Futter rann schaffen konnten und deshalb den kleinsten abgeworfen haben. Dann ab Dienstag zwei Tage lang nur Regen (ca. 30 Liter auf ein Quadratmeter). Ein Altstorch war zwar immer bei den Jungen, haben sich aber nicht auf sie gesetzt da sie schon zu groß sind. Der dritte Jungstorch ist dem nasskalten Wetter zum Opfer gefallen und ist Mittwochnachmittag gestorben. Die andere beiden haben sich wieder etwas von diesen Wetter erholt und wollen wir hoffen, das sie flügge werden. Morgen den 30.05.2014 werden die Görsbacher und auch die Windehäuser Jungstörche beringt. ( Windehausen ca. 15:00 Uhr, Görsbach ca. 16:00 Uhr)

     

26.05.2014

Von Montag den 28.04. bis Freitag den 02.05. sind alle fünf Jungstörche geschlüpft. Alle schienen wohl auf zu sein, doch dann ist am 10.05. plötzlich einer von den zuerst geschlüpften gestorben. Woran er verendet ist wird ein Rätzel bleiben, da er nicht aus dem Nest geworfen wurde sondern nach und nach mit Nistmaterial abgedeckt. In anderen Jahren hatte immer der kleinste das nachsehen, da er beim Füttern abgedrängt wird und somit keine Überlebenschance hat. Erst dachte ich so wird es den kleinsten auch gehen, aber trotz dass er gegenüber den anderen sehr klein ist bekommt er beim Füttern immer genug ab. Am 21.05. wurden die Jungen von den Altstörchen auch schon mal allein gelassen, denn sie haben jetzt gut zu tun um alle vier satt zu bekommen.

14.04.2014

In diesem Jahr sind die Görsbacher Störche so früh wie noch nie. Schon am 01.03. kam die Storchendame (unberingt) und genau eine Woche später am 08.03. der Storchenmann (unberingt). Da er neu war musste er mehrere Versuche unternehmen um auf das Nest zu kommen. Immer wieder hat Sie Ihn abgewiesen bis er es dann doch geschafft hat Sie zu erobern. Am 13.03. kam dann aber der männliche Storch vom letzten Jahr mit der Ringnummer H 9457 und wollte Frau und Nest zurück haben. Über Stunden hat er sein Rivalen angegriffen, die Kämpfe waren so heftig, dass beide Störche blutende Verletzungen hatten. Auch die Storchenfrau hackte auf Ihn ein und er hat es nicht geschafft sein Nest wieder zu besetzen. Noch eine Woche hat er sich in Görsbach aufgehalten und dann ist er abgezogen. Er hat bestimmt eine neue Frau und Nest gefunden.Jetzt haben wir wieder ein unberingtes Storchenpaar, das aber genauso fleißig für Nachwuchs sorgt wie andere auch. Schon am 24.03. lag das erste Ei im Nest und wie es dann so ist aller zwei Tage kommt eins hinzu, bis das Gelege am 01.04. mit fünf Eiern komplett war. Störche fangen erst mit dem zweiten Ei an intensiv zu brüten und brauchen 30-32 Tage. Das bedeutet, wir können ab den 25.04. mit dem Schlüpfen der ersten Jungen rechnen. Erstmalig kann dies  auch über die Webcam beobachtet werden die gestern online gestellt wurde. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Andreas Liesegang, er hat sich dieser Sache angenommen und den Livestream erstellt.

( Info: Bei älteren Versionen von Internetexplorer wird dieser Livestream nicht funktionieren, dann bitte Mozila Firefox verwenden.)

 

 

      

 

 

 

 

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